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Eine Dienstleistung der OdA Gesundheit Bern

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Die Überbetrieblichen Kurse (ÜK)

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ÜK Allgemein

Der Überbetriebliche Kurs (ÜK)

Die Ausbildung zur Fachfrau/zum Fachmann Gesundheit (FaGe) findet an drei Lernorten statt: im Lehrbetrieb, in der Berufsfachschule und im Überbetrieblichen Kurs. Im Betrieb treffen die Lernenden auf echte Patientensituationen, in der Berufsfachschule eignen sie sich theoretisches Wissen an und in den Überbetrieblichen Kursen verbinden sie das Erlebte aus der Praxis mit dem Gelernten aus der Schule. Diese Kurse finden bei der OdA Gesundheit Bern an der Sägemattstrasse 1, 3098 Köniz statt.

Im Überbetrieblichen Kurs üben die Lernenden in praktischen Trainings, Fallbesprechungen, Rollenspielen und Diskussionen Fertigkeiten und Fähigkeiten für ihren Berufsalltag. Dabei thematisieren und reflektieren sie gemeinsam mit ihren Klassenkolleginnen und -kollegen, die in unterschiedlichen Versorgungsbereichen tätig sind, ihre Erfahrungen. Die Berufsbildner/innen ÜK unterstützen und begleiten die Lernenden dabei in ihrem Lernprozess.

Die besonderen Ausbildungsmöglichkeiten in den Überbetrieblichen Kursen stellen den so genannten „Simulierten Ernstfall“ dar und haben im Vergleich zur praktischen Ausbildung im Betrieb unter anderem in folgenden Punkten erweiterte Ausbildungsmöglichkeiten:

Standort Kurszentrum

Zeit dehnen – Zeit verkürzen

Eine berufliche Handlung kann in Zeitlupe oder im Zeitraffer ablaufen; sie kann Schritt für Schritt eingeführt werden, wie dies in der klientennahen Praxis (Livesituation) nicht möglich ist.

Fokussieren

Der Fokus kann auf ganz bestimmte Details oder Anteile einer grösseren Handlung gelegt werden.

Experimentieren

Im ÜK können verschiedene Handlungen ausprobiert, verglichen und die Konsequenzen aufgezeigt werden (Selbsterfahrung). Es besteht weiter auch die Möglichkeit, Folgen von Fehlern zu simulieren. 

Vergleichen

Die Ausbildung in den Betrieben bringt eine gewisse Variationsbreite mit sich. Im ÜK können diese Unterschiede thematisiert und deutlich gemacht und der Austausch unter den Lernenden gefördert werden. Vor- und Nachteile können aufgezeigt werden.

Reflektieren

Alle beschriebenen Punkte werden von reflexiven Überlegungen begleitet. Zum Beispiel:
Warum machen wir es so?
Was ist gut, was weniger?
Worauf muss ich achten?
Wie machen wir es im Betrieb – wie machen wir es im ÜK?

Mit diesen speziellen Ausbildungsmöglichkeiten kommt dem ÜK eine wichtige Stellung in der beruflichen Grundbildung zu.

Zusammenarbeit der Lernorte

Die drei Lernorte Praxis, ÜK und Berufsfachschule helfen mit den ihnen zugeteilten Aufgaben und Möglichkeiten beim Aufbau der Ressourcen, die zur beruflichen Handlungskompetenz der Lernenden führen, mit. Jeder Ausbildungspartner trägt somit einen wichtigen Teil zur erfolgreichen Berufsausbildung der Lernenden bei. Dafür müssen die Ausbildungspartner ihre Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen kennen und immer wieder Verbindungen zu den anderen Lernorten herstellen. Damit die Ausbildung gelingt, müssen die Lernorte zusammenarbeiten, in Dialog treten und sich vernetzen. Es ist zentral, dass die Lernorte die Aufgaben und Ausbildungsinhalte der anderen Lernorte kennen und diese Inhalte – zum Teil in gemeinsamer Absprache – aufeinander abstimmen. Die Ausbildungshandbücher mit Bildungsplan, Bildungsprogramm und Modell-Lehrgang dienen dabei als Hilfsmittel und stellen ein verbindendes Element zwischen den Lernorten dar.

Die Zusammenarbeit der Lernorte ist jedoch auch im Hinblick auf die Lernenden wichtig: Leistungsprobleme der Lernenden, Schwierigkeiten mit den Lernenden, Beobachtungen usw. sollen von allen drei Lernorten zur Sprache gebracht und mit dem jeweils betroffenen Lernort besprochen werden. Für die Lernenden soll sicht- und spürbar sein, dass Praxis, ÜK und Schule miteinander in Kontakt sind und zusammenarbeiten.

Detaillierte Informationen zu den Überbetrieblichen Kursen finden Sie im OdAOrg. 

Kursbetrieb und -planung

Unser Kurszentrum in Köniz ist gut ausgelastet. Zum Teil führen wir auch in den Schulferien Kurse durch. Dies ist bei der Ferienplanung der Lernenden unbedingt zu berücksichtigen.

Die Jahresplanung der Überbetrieblichen Kurse nehmen wir jeweils im März vor, wenn die Meldungen der Schultage durch die Berufsfachschulen erfolgt sind. Jede Klasse erhält eine individuelle ÜK-Planung, welche wir Ende März/Anfang April bekannt geben. Ab diesem Zeitpunkt sind die Jahresplanungen ÜK im OdAOrg einsehbar.

Das ÜK Team

Leitung operativer Kursbetrieb:
Stephan Kneubühl

Leiter Administration und Logistik ÜK
031 970 40 89
E-Mail

Karin Ulmann
Assistentin Kurssekretariat ÜK
031 970 40 81
E-Mail 

Nicole Sigrist
Assistentin Kursorganisation ÜK
031 970 40 80
E-Mail

Luciana Lalic 
Assistentin Logistik, Materialbewirtschaftung
031 970 40 83
E-Mail

Manuela Diemi
Assistentin Logistik, Materialbereitstellung
Tel: 031 970 40 82
E-Mail

Fachliche Leitung:
Pascale Mencaccini
Leiterin Fachbereich ÜK
031 970 40 79
E-Mail


Mimoza Gashi-Shala
Fachbereichsleiterin Pflege und Betreuung AGS
E-Mail

Erika Frey-Bucher
Fachbereichsleiterin Medizinaltechnik
E-Mail

Jana Burri
Fachbereichsleiterin Pflege und Betreuung
E-Mail

Beatrice Loosli
Fachbereichsleiterin Alltagsgestaltung /
Tagesstruktur
E-Mail

Daniel Rutz
Fachbereichsleiter Bewegung 
E-Mail

 

Öffnungszeiten Kurssekretariat

Montag – Freitag
08.00 – 12.00 Uhr
13.00 – 17.00 Uhr

Öffnungszeiten Telefonzentrale

Montag – Donnerstag
08.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 17.00 Uhr

Freitag
08.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr

Bestes Bild
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OdAOrg

Verwaltungstool OdAOrg

Die OdA Gesundheit Bern setzt für ihre breitgefächerten Aufgaben das Verwaltungstool OdAOrg ein,eine auf die OdA-Struktur zugeschnittene webbasierte Plattform mit unzähligen Funktionen. OdAOrg bietet umfassende Möglichkeiten, welche uns unter anderem in der Kursadministration und -organisation, der Zusammenarbeit mit den Lehrbetrieben sowie der Information und Kommunikation mit unseren Ansprechgruppen unterstützen. Die Ausbildungsverantwortlichen der Praxis, die Lernenden und die Berufsbildner/innen ÜK können das Tool individuell nutzen. Für die Lernenden und Ausbildungsverantwortlichen der Praxis stehen alle relevanten Informationen und Unterlagen zum Überbetrieblichen Kurs im OdAOrg zur Verfügung. Nebst verschiedenen Ausbildungsunterlagen können unter anderem die Jahresplanungen ÜK, die Vorbereitungsaufträge/Lernjournale ÜK, die Abwesenheiten sowie die Rückmeldungen zum Verhalten der Lernenden eingesehen werden.

Wer erhält einen Zugang zu OdAOrg Verwaltungstool?
Wir erfassen pro Betrieb eine Person, welche als «Ansprechperson ÜK» fungiert. Diese Person erhält alle Korrespondenz zum Überbetrieblichen Kurs sowie einen Zugang zu OdAOrg und somit zu allen wichtigen Informationen und Dokumenten für die Ausbildung. Die Verantwortung für die betriebsinterne Weiterleitung und die Information der Berufsbildner/innen in der Praxis obliegt der Ansprechperson ÜK des Betriebes. In der Benutzeranleitung für die Berufsbildungsverantwortlichen sind die Funktionen Schritt für Schritt erklärt und bebildert.

OdAOrg

 OdAOrg

ÜK-Planung FaGe

Aufteilung der ÜK-Tage reguläre Grundbildung FaGe

Die Überbetrieblichen Kurse für die reguläre Grundbildung FaGe sind wie folgt aufgeteilt:

1. Lehrjahr 15 Tage
2. Lehrjahr 15 Tage
3. Lehrjahr 4 Tage

Von diesen insgesamt 34 ÜK-Tagen werden 5 für spezifische Bedürfnisse der Institutionen (Bereichspezifische Tage) eingesetzt.

Angaben zu den ÜK-Sequenzen finden Sie im Dokument Chronologie ÜK FaGe (siehe ÜK).

Der Besuch der Überbetrieblichen Kurse ist obligatorisch. Der Betrieb muss die Lernenden für den Kursbesuch freistellen. Die Kurskosten betragen CHF 120.—/Tag und gehen zu Lasten des Lehrbetriebs.

ÜK-Planung Lehrjahr 2018/19

Die Jahresplanung der Überbetrieblichen Kurse wird für jedes Lehrjahr neu erstellt. Aus diesem Grund können sich jeweils Änderungen/Anpassungen in der Planung zum Vorjahr ergeben. Bitte orientieren Sie sich immer an den für das betreffende Lehrjahr geltenden Planungsunterlagen. Die Jahresplanung wird jeweils Ende März/Anfang April bekannt gegeben. 

Die OdA-internen Klassenbezeichnungen setzen sich aus Region, Lehrbeginn und dem von der Berufsfachschule zugewiesenen Buchstaben zusammen (z. B. SL 18A = Region Seeland, Lehrbeginn 2018, Klasse A).

In den folgenden Schulferienwochen finden keine Überbetrieblichen Kurse statt:

Kalenderjahr 2018: 52
Kalenderjahr 2019: 
01, 28, 29, 30, 31, 32

Wir bitten Sie, diese Angaben bei der Ferienplanung  unbedingt zu beachten und Ihre zukünftigen Lernenden (Lehrbeginn August 2018) entsprechend zu informieren, damit keine Kollisionen von ÜK und Ferien entstehen. 

 
 
 

ÜK-Planung FaGe E

Aufteilung der ÜK-Tage verkürzte Grundbildung FaGe E

Die Überbetrieblichen Kurse für die verkürzte Grundbildung FaGe für Erwachsene sind wie folgt aufgeteilt:

2. BiVo
1. Lehrjahr 14 Tage
2. Lehrjahr 6 Tage

3. BiVo
1. Lehrjahr 16 Tage
2. Lehrjahr 6 Tage

Angaben zu den ÜK-Sequenzen finden Sie im Dokument Chronologie ÜK FaGe E (siehe ÜK).

Der Besuch der Überbetrieblichen Kurse ist obligatorisch. Der Betrieb muss die Lernenden für den Kursbesuch freistellen. Die Kurskosten betragen CHF 120.—/Tag und gehen zu Lasten des Lehrbetriebs. 

ÜK-Planung Lehrjahr 2018/19

Die Jahresplanung der Überbetrieblichen Kurse wird für jedes Lehrjahr neu erstellt. Aus diesem Grund können sich jeweils Änderungen/Anpassungen in der Planung zum Vorjahr ergeben. Bitte orientieren Sie sich immer an den für das betreffende Lehrjahr geltenden Planungsunterlagen. Die Jahresplanung wird jeweils Ende März/Anfang April bekannt gegeben. 

Die OdA-internen Klassenbezeichnungen setzen sich aus Region, Lehrgang, Lehrbeginn und dem von der Berufsfachschule zugewiesenen Buchstaben zusammen. Die Klassen sind zusätzlich mit einem -E gekennzeichnet (z. B. SL-E 18A = Region Seeland, 2-jährige Grundbildung FaGe, Lehrbeginn 2018, Klasse A).

In den folgenden Schulferienwochen finden keine Überbetrieblichen Kurse statt:

Kalenderjahr 2018: 52
Kalenderjahr 2019: 01, 28, 29, 30, 31, 32

Wir bitten Sie, diese Angaben bei der Ferienplanung unbedingt zu beachten und Ihre zukünftigen Lernenden (Lehrbeginn August 2018) entsprechend zu informieren, damit keine Kollisionen von ÜK und Ferien entstehen. 

 

 

Dispensation und Verschiebung

Voraussehbare Absenzen

Die Bewilligung für voraussehbare Absenzen oder Verschiebungen von ÜK muss mindestens einen Monat vor Durchführung des Kurses in schriftlicher Form bei der Kursanbieterin eingeholt werden. Dafür stehen im OdAOrg entsprechende Formulare zur Verfügung. Das Gesuch muss vom Lehrbetrieb gestellt werden (Stempel und Unterschrift). Der Entscheid wird dem Lehrbetrieb schriftlich mitgeteilt.

Verschiebungen von ÜK werden in der Regel in folgenden Fällen bewilligt:

  • Jugendurlaub (gemäss OR Art. 329e)
  • Militärdienst
  • Betriebsinterne Schwierigkeiten bei der Planung/Organisation der Ferien

Nicht voraussehbare Absenzen (Krankheit, Unfall usw.)

Können Kurstage aufgrund von Krankheit, Unfall usw. nicht besucht werden, ist die/der Lernende verpflichtet, dies der OdA und dem Lehrbetrieb mitzuteilen. Der Lehrbetrieb entscheidet, ob die/der Lernende das Thema nachholen soll. Sofern organisatorisch die Möglichkeit besteht, können Kurse zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. Sofern keine entsprechende Meldung bei der Kursanbieterin eingeht, ist der Lehrbetrieb verpflichtet, das verpasste Thema/die verpassten Themen mit der/dem Lernenden in der Praxis zu er-/bearbeiten. Das Kursgeld für nicht besuchte Kurse wird in jedem Fall erhoben bzw. nicht zurückerstattet. Eine Pflicht zur bzw. ein Recht auf Nachholen versäumter Themen besteht nicht.

Dispensationen vom ÜK

Lernende mit Zertifikat Grundkurs Kinaesthetics oder BLS-AED-Kurs werden auf Wunsch des Betriebs vom ÜK-Besuch dispensiert. Um eine Dispensation zu erwirken, muss der Lehrbetrieb im Kurssekretariat ein Gesuch inkl. Kopie des Zertifikats einreichen.

Kurzfristige Abmeldung und Nachholen von ÜK-Tagen

Können die Lernenden aufgrund von Krankheit oder Unfall kurzfristig nicht am ÜK teilnehmen, müssen sie dies telefonisch im Kurssekretariat melden. Zudem haben sie den Auftrag, so rasch wie möglich bei ihrer/ihrem Berufsbildungsverantwortlichen abzuklären, ob sie den verpassten ÜK-Tag nachholen dürfen. Falls Kurstage nachgeholt werden sollen, muss dies den Ansprechpersonen der OdA zeitnah gemeldet werden (Holschuld). Sofern organisatorisch die Möglichkeit besteht, können Kurse zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. 

 

Lernjournal ÜK

Das Lernjournal

Lehrgänge mit Ausbildungsbeginn FaGe 2017 & FaGe E 2018

Die Lernenden erwerben im ÜK Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche sie in ihrem Praxisalltag unterstützen sollen. Sie bereiten sich anhand spezifischer Fragestellungen im Lernjournal ÜK vor und bringen ihre verschriftlichten Überlegungen, Erfahrungen und/oder Beispiele in den Kurs mit. Damit der Transfer vom Lernort ÜK in die Praxis gelingt, machen sich die Lernenden während des Kurses in begleiteten Reflexionseinheiten anhand von konkreten Fragestellungen Gedanken zu den bearbeiteten Inhalten, zum Erlebten und Gelernten und formulieren weitere Schritte für ihre berufliche Praxis. Die Lernenden sind in jedem ÜK gefordert, ihr Handeln zu überdenken, sich Gedanken zum eigenen Lernen zu machen und Konsequenzen abzuleiten. Im Lernjournal ÜK werden diese Überlegungen schriftlich festgehalten. Das ausgefüllte Lernjournal ÜK händigen die Lernenden der verantwortlichen Person im Lehrbetrieb nach jedem Kurs unaufgefordert aus. Den Ausbildungspersonen in den Betrieben geben die Reflexionsergebnisse der Lernenden einen Einblick in die absolvierte Kurssequenz und den Lernprozess ihrer Lernenden. Die Wegleitung steht im OdAOrg (Startseite -> Ausbildungsunterlagen FaGe 3. BiVo) zur Verfügung, die Lernjournale ÜK sind unter den einzelnen ÜK hochgeladen und können dort von den Lernenden bearbeitet und von den Praxisverantwortlichen eingesehen werden.

Lehrgänge mit Ausbildungsbeginn FaGe 2016 & FaGe E 2017

Die Lernenden erwerben im ÜK Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche sie in ihrem Praxisalltag unterstützen sollen. Damit der Transfer vom Lernort ÜK in die Praxis gelingt, machen sich die Lernenden während des Kurses in begleiteten Reflexionseinheiten Gedanken zu den bearbeiteten Inhalten, zum Erlebten und Gelernten und formulieren weitere Schritte für ihre berufliche Praxis. Die Lernenden sind in jedem ÜK gefordert, ihr Handeln zu überdenken, sich Gedanken zum eigenen Lernen zu machen und Konsequenzen abzuleiten. Im Lernjournal ÜK werden diese Überlegungen schriftlich festgehalten, die entsprechenden Formulare erhalten die Lernenden zu Beginn des Kurses. Das ausgefüllte Lernjournal ÜK händigen die Lernenden der verantwortlichen Person im Lehrbetrieb nach jedem Kurs unaufgefordert aus. Den Ausbildungspersonen in den Betrieben geben die Reflexionsergebnisse der Lernenden einen Einblick in die absolvierte Kurssequenz und den Lernprozess ihrer Lernenden. Die Wegleitung und das Formular (u. a. zum elektronisch Ausfüllen) stehen im OdAOrg (Startseite -> Ausbildungsunterlagen FaGe 2. BiVo bzw. FaGe E 2. BiVo) zur Verfügung.

Kursauswertung und Jahresevaluation

Es ist uns wichtig zu erfahren, wie die Lernenden die Überbetrieblichen Kurse erleben. Aus diesem Grund werden die Kurse während des Lehrjahrs umfassend ausgewertet. Die Lernenden füllen nach jeder ÜK-Sequenz eine elektronische Kursbeurteilung aus. Die zu beurteilenden Themenbereiche sind: Kursablauf, Verständlichkeit des Unterrichts, Methoden, Einbindung der Lernenden, Übungsmöglichkeiten, Kursmaterialien, Unterstützung durch die ÜK-Lehrperson/en, Umgang ÜK-Lehrpersonen – Lernende sowie Lernprofit für die Praxis. Den Lernenden steht für die Bewertung eine Skala von «trifft völlig zu» bis «trifft nicht zu» zur Verfügung, zudem haben sie die Möglichkeit, Bemerkungen zu ihrer Beurteilung abzugeben sowie offene Fragen wie zum Beispiel «Speziell gefallen hat mir» zu beantworten. 

Die Rückmeldungen der Lernenden werden laufend gesichtet und in geeigneter Form weiterverarbeitet. Sie dienen uns nicht nur zur Dokumentation der Zufriedenheit der Lernenden mit den Überbetrieblichen Kursen am Ende des Lehrjahrs, sondern zur Qualitätssicherung und -entwicklung während des Lehrjahrs. Die Kursbeurteilungen beinhalten wertvolle Hinweise, Vorschläge und Ideen, welche wir nutzen können: Je nach Rückmeldung überarbeiten wir zum Beispiel gemeinsam mit den Fachbereichsleitungen ÜK die Kurssequenzen, führen Gespräche mit den Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern ÜK, bauen die Infrastruktur aus, stellen Anträge an die Kurskommission ÜK und nehmen Vorschläge der Lernenden auf. Die Kursbeurteilung stellt ein zentrales Instrument für unsere Arbeit dar und erlaubt uns, am Puls der Lernenden zu sein sowie die ÜK qualitativ stetig weiterzuentwickeln. 

Am Ende des Lehrjahrs werden die Auswertungsergebnisse pro Lehrgang (3-jährige Grundbildung FaGe, 2-jährige Grundbildung FaGe für Erwachsene, 2-jährige Grundbildung AGS) aufbereitet und in Diagrammform in der Jahresevaluation ausgewiesen. Ebenfalls zeigen wir auf, welche Optimierungsmassnahmen wir definiert und/oder umgesetzt haben. Die Praxisverantwortlichen, Lernenden, Berufsbildner/innen ÜK, Mitglieder der Kurskommissionen ÜK FaGe bzw. AGS sowie die Ansprechspersonen des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes der Erziehungsdirektion des Kantons Bern informieren wir direkt über die Jahresevaluationen ÜK.

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