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Eine Dienstleistung der OdA Gesundheit Bern

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Bildungselemente 3. BiVo

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Probezeitgespräch

Planen der Probezeit

Die Probezeit dient beiden Vertragsparteien zur Überprüfung der getroffenen Berufs- und Betriebswahl.

  • Planen Sie eine strukturierte Probezeit.
  • Definieren Sie mit der/dem Lernenden die Ziele der Probezeit, damit alle Beteiligten von denselben Grundvoraussetzungen ausgehen.
  • Setzen Sie realistische und überprüfbare Tages- und Wochenziele.
  • Werten Sie diese in regelmässigen Standortbestimmungen mit der/dem Lernenden aus und vereinbaren Sie neue Ziele.
  • Machen Sie vor Ablauf der Probezeit eine umfassende Auswertung.
  • Die während der Probezeit beobachteten Ausbildungsschritte dienen Ihnen als Grundlage für das Gespräch kurz vor Ablauf der Probezeit.

Probezeitgespräch

Das Gespräch gegen Ende der Probezeit dient zur Standortbestimmung für beide Seiten. Die Lernenden können feststellen, ob die Berufswahl ihren Neigungen und Vorstellungen entspricht. Die Berufsbildnerinnen erhalten in dieser Zeit einen ersten Eindruck vom Verhalten, den Fähigkeiten und der Arbeitsweise der/dem Lernenden.

  • Durch Nachfragen bezüglich Erfüllung der Erwartungen können Sie die Zufriedenheit erkunden.
  • Sprechen Sie kritische Punkte möglichst schnell an und klären Sie diese.
  • Vereinbaren Sie Ziele für die weitere Einarbeitung und die nächste Beurteilungsperiode.
  • Definieren Sie Förderung- und Unterstützungsmassnahmen.
  • Fällen Sie eine Entscheidung über das weitere Arbeitsverhältnis.

Als Hilfsmittel dienen:

  • Modelllehrgang
  • Lerndokumentation
  • Beobachtungen
  • Gespräch mit Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen
  • Gespräch mit Lehrpersonen
  • Gespräche mit ÜK-Verantwortlichen
  • Gespräch mit Eltern

Falls eine Verlängerung der Probezeit in Frage kommt, muss diese Meldung vor Ablauf der Probezeit beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt MBA eingereicht werden. Alle nötigen Informationen, auch zu den rechtlichen Aspekten, finden Sie auf der Website der Erziehungsdirektion unter www.erz.be.ch (Berufsbildung/Information für Lehrbetriebe/Formulare und Merkblätter).

 

 

Strukturierte Besprechungen

Die Berufsbildner/innen planen 1-2 im Monat eine strukturierte Besprechung mit den Lernenden. Dabei wird der Ausbildungsstand besprochen und neue Ziele definiert. Es bietet auch die Möglichkeit Fragen zur Ausbildung zu klären, den Alltag zu reflektieren und den Transfer zwischen den drei Lernorten zu planen. Das Gespräch wird schriftlich festgehalten. Beiliegend finden Sie mögliche Vorlagen zur Gestaltung und Durchführung des Gesprächs.

Die Gesprächsunterlagen bleiben im Betrieb und werden im Ausbildungsdossier der Lernenden abgelegt.

 

Strukturierte Besprechung

Lernjournal

Die Lerndokumentation ist ein Portfolio von Beiträgen über die praktische Arbeit im Lehrbetrieb, die Inhalte der überbetrieblichen Kurse und die Themen der Berufsfachschule. Ausgehend von den Situationen des Bildungsplans dokumentieren und reflektieren die Lernenden im Lernjournal:

  • erlebte Situationen im Betrieb
  • den Ausbildungsstand (Selbsteinschätzung)
  • den Optimierungsbedarf (Selbsteinschätzung)
 
Lernjournal FaGe

Kompetenznachweise

Der Kompetenznachweis – was ist das?

Die Bildungsplan FaGe nach 2. Bildungsverordnung basiert auf der Kompetenzen-Ressourcen-Methode (KoRe). Die Ausbildung ist kompetenzorientiert und richtet sich auf Situationen im Arbeitsalltag aus. Im Bildungsplan sind Handlungskompetenzbereiche und Handlungskompetenzen mit typischen Situationen abgebildet. In welchem Semester welche Handlungskompetenzen geprüft werden sollen, erfolgt gemäss dem Bildungsprogramm und ist national festgelegt und verbindlich.

Die Kompetenznachweise prüfen abgeschlossene Handlungskompetenzen, bilden eine summative Evaluation und fliessen als Erfahrungsnote Praxis in die Notengebung am Schluss der Ausbildung ein.

Im Bildungsplan sind 8 Handlungskompetenzbereiche und 37 Handlungskompetenzen mit typischen Situationen abgebildet.

  • Von den 37 Handlungskompetenzen stehen 29 für die Überprüfung zur Verfügung.
  • Im Ausbildungsprogramm aufgelistet sind die Kompetenzen B1 bis und mit H5.
  • Im vierten, respektive sechsten Semester finden aufgrund der praktischen Prüfung keine Nachweise mehr statt.
  • Kompetenznachweise sind während der Ausbildung nicht wiederholbar.

Spätestens in den letzten 2 Wochen jedes Semesters (KW 4 bzw. 29) reicht die/der Berufsbildungsverantwortliche oder der/die Berufsbildner/in die Noten der Kompetenznachweise (Erfahrungsnote Praxis) digital im ePak ein.

Verlängerung der Eingabefrist Kompetenznachweise

Falls die Note der Kompetenznachweise nicht fristgerecht eingereicht werden kann, muss ein Verlängerungsgesuch gestellt werden. Die Chefexpertin entscheidet über eine Bewilligung / Ablehnung dieses Verlängerungsgesuchs. 

Begründete Verlängerungen sind:  

 – Krankheit/Unfall der Lernende oder der Berufsbildnerin (mit Arztzeugnis)

– Lehrbetriebswechsel

– Wechsel Berufsbildnerin

Digitale Eingabe der Kompetenznachweise im ePaK

Seit 15. Mai 2017 erfolgt die Eingabe über das Planungstool ePak Gesundheit, welches über OdAOrg bewirtschaftet werden kann.

Spätestens in den letzten zwei Wochen jedes Semesters (KW 4 bzw. KW 29) gibt die Berufsbildnerin/der Berufsbildner die Erfahrungsnote elektronisch ein.

In den Betrieben haben die Berufsbildungsverantwortlichen (BBV) die Administratorenrechte über ePak erhalten und können die betrieblichen Grundeinstellungen vornehmen. Sobald die Berufsbildner/innen von dieser Person ins System aufgenommen werden, können diese selber auch wieder Kompetenznachweise eingeben. Falls Sie als Berufsbildner/in keinen Zugang zu ePak haben melden Sie sich bei ihrer/m Berufsbildungsverantwortlichen.

Einreichen der ERFA-Note

Am Ende des 3. resp. 5. Semesters (je nach Bildungsdauer) werden die durchgeführten, besprochenen Kompetenznachweise auf ePak mit dem Button «speichern und abschliessen» eingereicht. Das gedruckte, von der prüfenden Person und der lernenden Person unterschriebene Dokument bleibt im Betrieb und wird im Personaldossier abgelegt.

FaGe regulär (N) 3. BiVo

Vom ersten bis und mit zum fünften Semester wird jeweils 1 Kompetenz überprüft. Total 5 Kompetenzen.

FaGe E 3. BiVo

Vom ersten bis und mit zum dritten Semester wird jeweils 1 Kompetenz überprüft. Total 3 Kompetenzen.

FaGe vk 3. BiVo

Der Einstieg erfolgt direkt ins 2. Lehrjahr FaGe N (3. Semester). Im dritten, vierten und fünften Semester wird je 1 Kompetenz überprüft. Total 3 Kompetenzen.

Leistungsdokumentation

Um den Lernprozess der Lernenden zu dokumentieren können verschiedene Dokumente und Vorgehensweisen gewählt werden: 

  • Verlaufsblätter (betriebsinterne oder Vorlagen der OdA)
  • ePAK Gesundheit (elektronische Planung und Dokumentation)

 

 

 

 

 

Bildungsbericht

Am Ende jedes Semesters erstellen die Berufsbildner/innen einen Bildungsbericht. Dabei wird ein Rückblick auf das vergangene Semester sowie ein Ausblick auf das folgende Semester gemacht. Die Beurteilung der Leistung kann durch Noten oder einer Einordnung von A-D erfolgen. Die Lernenden geben ebenfalls Rückmeldung zum Ausbildungsverlauf und der Ausbildungsbegleitung. 

Die Durchführung des Bildungsberichts ist obligatorisch. Die Dokumente bleiben im Betrieb und werden im Ausbildungsdossier der Lernenden abgelegt. 

 

 

 

 

 

 

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