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Fachfraumann Gesundheit_FINAL_dev

Qualifikationsverfahren (QV) FaGe

QV4

Anleitung QV-Wegweiser

Jeweils ab Oktober vor der Prüfungsphase steht Ihnen der QV-Wegweiser zur Verfügung. Dies ist eine Planungsübersicht, welche allen am QV-Beteiligten als Hilfsmittel dient. Darin sind sämtliche zu erledigende Arbeiten während des Qualifikationsverfahrens pro Rolle (Kandidaten, Berufsbildungsverantwortliche, Berufsbildner, Experten etc.) aufgezeigt. Ebenso sind wichtige Termine vermerkt und alle Dokumente integriert.

  • 1. Schritt: Wählen Sie Ihre Rolle (Mehrfachauswahl möglich, die Agenda enthält übergeordnete Termine)
  • 2. Schritt: Wählen Sie den gewünschten Monat (z.B. IPA-Informationen befinden sich im April und Mai während der aktuellen IPA-Prüfungsphase)
  • 3. Schritt: die einzelnen Informationsfelder können für Details angeklickt werden
Legende

IPA: Individuelle Praktische Arbeit
BMS: Berufsmaturitätsschule
BK: Berufskenntnisse-Prüfung
ABU: Allgemein bildender Unterricht
ERFA: Erfahrungsnote Bildung in beruflicher Praxis
A&K: Aufsicht und Korrektur BK-Prüfungen

QV-Wegweiser FaGe

Der QV-Wegweiser ist in Bearbeitung und wird im Oktober neu aufgeschaltet…

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Anmeldeverfahren MBA

Anmeldung der Prüfungskandidatinnen für das Qualifikationsverfahren (QV)

Die Berufsbildungsverantwortlichen erhalten im September vor Beginn des Qualifikationsverfahrens die Anmeldeformulare ihrer Prüfungskandidaten vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) per Post. Mit der Anmeldung kann auch ein Gesuch für einen Nachteilsausgleich gestellt und bei der zuständigen Prüfungsleitung eingereicht werden. Nachteilsausgleiche können bei Prüfungskandidaten mit nachweislicher Leistungsbeeinträchtigung (z.B. Legasthenie) gestellt werden um z.B. für den schriftlichen Prüfungsteil mehr Zeit zu erhalten.

Anmeldeprozedere für die IPA

Die Kandidaten erhalten von der OdA Gesundheit Bern ca Mitte November per E-Mail die Informationen zum Login für die Plattform www.pkorg.ch. Sie melden sich in einem ersten Schritt selber an und geben ihr eigenes Profil sowie (falls nicht bereits hinterlegt) Mailadresse, Vor- und Nachname der zuständigen Berufsbildungsverantwortlichen ein. 

Die aktuell im Oktober hinterlegten Berufsbildungsverantwortlichen auf OdAOrg erhalten einen direkten Zugang zu PkOrg in ihrem OdAOrg-Konto, mit welchem sie die Prüfungsanmeldung auf PkOrg mit den noch fehlenden Daten ergänzen. (Prüfungsdaten, Koordinaten der Berufsbildnerin und der internen Expertin). Die Berufsbildungsverantwortlichen berücksichtigen bei der Dateneingabe die Daten der ABU- und BM-Prüfungen. An diesen Tagen darf keine praktische Prüfung stattfinden! Nur in Ausnahmefällen sollte die IPA an einem regulären Schultag stattfinden.

Die auf OdACloud (FaGe EFZ oder AGS EBA) aufgeschalteten Termine im Dokument „Datenplan“ müssen in der gesamten Planung berücksichtigt werden.

Sämtliche für das Qualifikationsverfahren relevanten Dokumente werden auf der OdACloud und/oder auf der Plattform PkOrg abgespeichert sein.

Wir kommunizieren ausschliesslich mittels E-Mail mit allen am QV beteiligten Personen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle Beteiligten für die ganze Prüfungssession über eine stabile persönliche E-Mailadresse verfügen.

PKOrg

PkOrg (Plattform zur Organisation praxisorientierter Prüfungen)

PkOrg ist ein online-basiertes Informationssystem, welches den komplexen Ablauf des Qualifikationsverfahrens begleitet und die Prüfungsorganisationen der beruflichen Grundbildung bei ihrer Arbeit unterstützt. Das System wird laufend angepasst, verbessert und den Bedürfnissen der Nutzer angepasst. Für das QV 2018 steht bereits die dritte Version zur Verfügung.

Login für PkOrg

Nach der Anmeldung beim MBA erhalten die Kandidaten per E-Mail ein persönliches Login für PkOrg. In einem ersten Schritt melden sich die Kandidat/innen an und geben ihr eigenes Profil ein (eigene Angaben, sowie die Angaben ihrer/ihres Berufsbildungsverantwortlichen). Im zweiten Schritt erhält die/der Berufsbildungsverantwortliche einen Zugang per E-Mail von PkOrg, damit sie/er mit der Planung der Prüfung beginnen kann. Sämtliche Planungsschritte die auf PkOrg erfolgen, lösen jeweils ein E-Mail an die Beteiligten aus.

Es wird ausschliesslich mittels E-Mail mit allen am QV beteiligten Personen (Lernende, Berufsbildungsverantwortliche, Berufsbildner/in, interne und externe Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten) kommuniziert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass alle Beteiligten über eine stabile, persönliche E-Mailadresse verfügen.

Bei Problemen, Fragen bezüglich PkOrg hilft Ihnen das QV-Team weiter.

 

Einsichtnahmen

Rechtsmittelbelehrung

Der Entscheid über das Bestehen oder Nichtbestehen des Qualifikationsverfahren wird den Kandidatinnen und Kandidaten vom Mittelschul- und Berufsbildungsamts MBA in schriftlicher Form übermittelt. Die schriftliche Form enthält eine Rechtsmittelbelehrung, die besagt, dass der Prüfungsentscheid innerhalb von 30 Tagen seit seiner Eröffnung bei der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD) angefochten werden kann. Innerhalb dieser 30 Tage besteht die Möglichkeit, über den Chefexperten Einsichtnahme in die Prüfungsunterlagen zu nehmen. Wird eine Beschwerde abgelehnt, werden die Verfahrenskosten der/dem Beschwerdeführer/in auferlegt.

Einsichtnahmen

Rechtsmittelbelehrung

Der Entscheid über das Bestehen oder Nichtbestehen des Qualifikationsverfahren wird den Kandidatinnen und Kandidaten vom Mittelschul- und Berufsbildungsamts MBA in schriftlicher Form übermittelt. Die schriftliche Form enthält eine Rechtsmittelbelehrung, die besagt, dass der Prüfungsentscheid innerhalb von 30 Tagen seit seiner Eröffnung bei der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD) angefochten werden kann. Innerhalb dieser 30 Tage besteht die Möglichkeit, über den Chefexperten Einsichtnahme in die Prüfungsunterlagen zu nehmen. Wird eine Beschwerde abgelehnt, werden die Verfahrenskosten der/dem Beschwerdeführer/in auferlegt.

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Fragen und Antworten zum QV

Hier finden Sie alle Fragen, welche zum QV 2020 gestellt werden und die Antworten. Falls sie Ihre Frage hier nicht finden, schreiben Sie uns diese direkt an: p.reichen@oda-gesundheit-bern.ch. Sie erhalten dann per E-Mail Ihre Antwort und die Frage wird im Anschluss hochgeladen.

PLANUNG/VORBEREITUNG

Ist es bei der Handlungskompetenz D2 so, dass die venöse und kapillare BE beim gleichen Patienten stattfinden muss? Wenn ja ist es möglich dazwischen eine andere Handlung zu machen? Z.B. um 7Uhr eine venöse BE und um 9 Uhr eine kapillare BE? Wie ist es bei der Handlungskompetenz D3? Ist es möglich das verabreichen am morgen früh durchzuführen und das richten zu einem späteren Zeitpunkt beim gleichen Patienten oder kann dann nur eine Situation beurteilt werden?

Natürlich ist es möglich eine Situation auf verschiedene Zeiten zu splitten. Es wird dann jeweils die gesplittete Gesamtsitutation beurteilt.

Können in einer Situation auch zwei Kompetenzen geprüft werden?

Ja, wenn auch möglichst alle geforderten Fähigkeiten gezeigt werden.

Darf eine Handlungskompetenz auf zwei Patienten gesplittet werden?

Nein, sie muss in einer Situation gezeigt werden. Vgl. Definition von Situation

Warum braucht es eine Validierung bei den Handlungskompetenzen?

Die Prüfungsexperten nehmen die Handlungskompetenzen zur Kenntnis und überprüfen ob alle 7 Bereiche wie gefordert erfasst wurden.

Wer wählt die Situation aus welche geprüft wird?

Die Berufsbildnerin im Vorfeld zur Prüfung. Dies wird in der Arbeitsplanung sichtbar gemacht.

Wie komme ich zu Beispielsituationen zum Kompetenzbereich C

Prinzipiell empfiehlt es sich, diese Kompetenzen bei einer Körperpflege zu überprüfen. Das heisst, die Kandidatin führt eine Körperpflege bei einer zu pflegenden Person durch, welche eine der hier beschriebenen Handlungskompetenzen bedarf.

  • C2: Bei der Betreuung von Klientinnen und Klienten in der Sterbephase mitwirken:

Diese Kompetenz an einer Prüfung zu überprüfen ist sehr herausfordernd. Es sei denn, die Prüfung wird auf einer Palliativabteilung oder in einem Hospiz abgelegt.

  • C3: Bei der Begleitung von Klientinnen und Klienten in Krisensituationen mitwirken:

Die Definition von Krise kann grosszügig ausgelegt werden. Eine Überprüfung und Betreuung von Schmerzpatienten oder auch die Betreuung einer neueingetretenen Person können per se als Krise betrachtet werden.

  • C4: Bei der Begleitung von Klientinnen und Klienten mit chronischen Erkrankungen, Multimorbidität und in palliativen Situationen mitwirken:

Chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Multimorbidität (mehr als eine Erkrankung) können in jedem Setting vorkommen. Die Begleitung ist nicht näher benannt, was sehr viele Freiheiten zulässt.

  • C 5: Klientinnen und Klienten mit Verwirrtheitszuständen unterstützen:

Gerade im Setting der Langzeitpflege, Psychiatrie oder nach Narkosen kommen vielfach Verwirrtheitszustände vor (Demenz, Delir usw.). Die Unterstützung ist auch hier nicht näher erwähnt, was viele Freiheiten zulässt, wie diese Kompetenz überprüft wird. Ob bei einem Gespräch oder bei einer Tätigkeit ist dem Betrieb überlassen.

Im Akutbereich ist es teilweise so, dass kurz vor der IPA keine aufwändigen Patienten auf der Station sind (Chirurgie und Orthopädie, Frauenklinik). Wie wird in diesen Situationen Komplexität definiert? Wie geht man vor, wenn es keine komplexen Situationen auf der Abteilung hat?

Wichtig ist, dass alle Kompetenzen gezeigt werden können. Die Körperpflege, beispielsweise, muss nicht als Ganzkörperpflege gezeigt werden. Es kann auch nur eine Teilwäsche sein. Die Fähigkeiten, welche definiert sind, erlauben einen grossen Spielraum bei der Beurteilung.

Wer bestimmt, welcher Bewohner/ Klient an der Präsentation vorgestellt wird und wann wird das bestimmt?

Die Lernende kann selber auswählen, welchen Bewohnende/Klienten/Patienten sie vorstellen will. Es muss jedoch eine Person sein, mit welcher sie am Vormittag im Rahmen der Prüfung Kontakt hatte. Sie macht dies im Rahmen ihrer persönlichen Vorbereitung nach Erhalt der Arbeitsplanung (s.a. Fachkursdossier).

Wie muss die Kommunikation des Arbeitsplanes etc. sein (direkt persönlich? telefonisch? lediglich Hinweis auf pkorg)Dies ist schwierig zu organisieren, besonders wenn die Information am Wochenende ist (gleiches gilt für Kompetenzen- Besprechung 21 Tage vor IPA).

Es gibt folgende Möglichkeiten:

  • direkt persönlich
  • Telefonischer Kontakt und Hinweis auf die Unterlagen auf pkorg
  • E-Mailauftrag an die Kandidatin/den Kandidaten, die Kompetenzen auf pkorg zu sichten und bei Bedarf telefonisch Kontakt mit BB oder BBV aufnehmen.

Wie mache ich die Arbeitsplanung?

Ich nehme einen regulären Arbeitstag, schreibe diesen auf und teile die geplanten Kompetenzen den jeweiligen Situationen zu. Es soll KEINE gestellte Situation sein (vgl. Beispiele der Arbeitsplanung).

Wo werden die Fähigkeiten gestrichen?

Dies wird entweder von der BB bei der Arbeitsplanung präzisiert oder die PEX streichen diese während der Prüfung.

DURCHFÜHRUNG

Erreichbarkeit der Hotline: Gibt es eine Hotline über Mittag?

Die Hotline ist von 06.30 – 12.15 Uhr und von 12.45 – 17.00 Uhr besetzt.
In Notfällen (Beurteilungsprobleme, Krankheitsausfälle) können die PEX auch zwischen 12.15 Uhr und 12.45 Uhr anrufen.

Hotline – Nummer: 031 970 40 85

Die Lernenden wurden im ÜK informiert, dass wenn sie als Kandidatin sagen, dass sie mit der Prüfungsaufgabe fertig sind, dann der praktische Prüfungsteil fertig ist (dies auch, wenn sie bereits nach 2 Stunden fertig sind) Wie sollen die PEX konkret vorgehen, wenn dieser Fall eintrifft?

Wenn die Kandidierenden alle Kompetenzen gezeigt haben, wird dies protokolliert und direkt dem Chefexperten gemeldet. Aufgrund des Umstandes, dass die Kandidatin/der Kandidat nicht die volle Zeit in Anspruch genommen hat, kommt es dann bei bestimmten Beurteilungskriterien zu Abzügen. Diese werden gemeinsam mit dem Chefexperten definiert.

Wir haben die Fähigkeiten bei der Kompetenz B2 angeschaut uns und gefragt ob wir die folgenden Fähigkeiten bei uns im Betrieb streichen müssen, da wir in einem Demenzhaus arbeiten.

Bei den Prüfungen geht es in erster Linie darum, zu überprüfen ob die Lernende der jeweiligen Situation gewachsen ist.

  • Führt bei Klienten und Klientinnen mit konservativ und operativ versorgten Frakturen Pflegemassnahmen durch (Kann nicht gezeigt werden da keine OP -> gestrichen?) Diese würde ich definitiv streichen.
  • Leitet die Klientinnen und Klienten an, damit diese eine möglichst hohen Grad an Selbständigkeit bewahren oder wiedererlangen (Halbwegs möglich, wiedererlangen nicht möglich -> gestrichen?) Da es sich um eine Verallgemeinerung handelt, geht es ja darum, möglichst zu BEWAHREN. Daher auf keinen Fall streichen.
  • Setzt Hilfsmittel situationsgerecht ein (Keine Hilfsmittel da kein Patientenheber und keine anderen Hilfsmittel benötigt -> gestrichen?) Wenn der Patient keine Hilfsmittel braucht ok. Teilweise können Hilfsmittel aber auch Schuhe, Stöcke, Rollatoren…. Sein. Daher würde ich die nicht streichen.
  • Erkennt die eigenen Grenzen und holt bei Bedarf Hilfe (Die Lernende benötigt bei diesem Klienten eigentlich keine Hilfe -> gestrichen?) Hier geht es darum den Bedarf abzuschätzen. Wenn die Lernende nicht an Grenzen stösst und dabei eine gute Mobi zeigt, wären hier Maximumpunkte zu vergeben.

Handlungskompetenz D2: muss die Kandidatin da an der iPA eine venöse und kapillare BE zwingend zeigen, oder reicht eine kapillare? Handlungskompetenz D6: muss die Kandidatin da an der iPA eine s/c und i/m Injektion  zwingend zeigen, oder reicht eine s/c mit dem Pen?

Bei beiden Kompetenzen reicht es aus, eine der geforderten Handlungen zu zeigen. Hier gilt das Normalitätsprinzip. Es gibt Betriebe da werden keine venösen Blutentnahmen gemacht, auch keine i/m-Injektionen. Daher gilt es dann bei der Arbeitsplanung zu definieren, welche der Handlungen gezeigt wird.

Gibt es Beispielfragen für jede der geforderten Frage-Arten des Fachgesprächs?

  • Ablauffrage: Du hast heute Morgen die Pflege von Pat. X gemacht. Erzähle uns, wie du vorgegangen bist.
  • Reflexionsfrage: Was hast du dir dabei überlegt? Begründe dein Vorgehen.
  • Transferfrage: Wenn du die gleiche Tätigkeit bei einer Person mit einem anderen Krankheitsbild durchführen musst, wie gehst du dann vor?
  • Vernetzungsfrage: Siehst du noch weitere Kompetenzen, welche bei dieser Arbeit tangiert werden? 

Wie können, bei der Präsentation, Therapiemassnahmen verstanden werden?

zB: ein Bewohner hat tägliche Gewichtskontrolle und Toresamid fix verordnet, Reserve beim überschreiten/erreichen von Zielgewicht ist auch verordnet. Meine Massnahmen zu den Therapiemassnahmen: Planung der Gewichtskontrolle, allenfalls stufengerechtes Delegieren, Beobachten der Beine auf Oedeme, Entsprechende Abgabe der Medikamente nach Verordnung, Atmung kontrollieren auf Dyspnoe, wenn von jemand anderem gewogen->  Ergebnis erfragen wenn nicht bis xxx gemeldet, etc

Oder: Insulinpflichtiger Diabetiker, 3xtägliche BZ-Kontrolle, Nachspritzschema. Meine Massnahmen zu den Therapiemassnahmen: Spritzschema einhalten (wechseln der Injektionsstelle, aber auch der Punktionsstelle zur BZ Kontrolle), darauf achten dass ich nicht in Hämatome, Narben etc spritze, Insulin kontrollieren lassen, Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten abgeben, Hypo- oder Hyper-Zeichen im Auge behalten, etc

BEURTEILUNG

Gibt es einige Beispiele für «kurze» Begründungen in der Beurteilung des praktischen Prüfungsteils? Die Befürchtung ist da, dass die Zeit sehr knapp wird, alles zu beurteilen und dann noch ein Fachgespräch vorzubereiten, welches auch noch länger geht.

Kurze Begründungen können sein: «Basale Stimulation, korrekte Streichungen»

Es braucht oft nur 2-3 Worte, aus welchen ein Zusammenhang zum Protokoll hergestellt werden kann und auf die darin beschriebenen Beobachtungen. Daher reicht «siehe Protokoll bei der praktischen Arbeit» nicht.

Uns wäre eine klare Definition wichtig, wie umfangreich die zu bewertende Situation sein soll. Beispiel: BD Messung, diese dauert wenige Minuten und die Komplexität ist gering. Gehört die Mobilisation an den Bettrand oder zum Tisch dann auch noch zu dieser Situation?

Dies kann zur Situation gehören. Es empfiehlt sich jedoch eher, dass die BD-Messung zur Mobilisation gehört.

Vgl. Definition von Situationen

Welche der mehrfach „gezeigten“ Handlungen in der Situation sollen bewertet werden? (z.B BD -Messung) Wer bestimmt dies?

Die Bewertung der jeweiligen Kompetenzen definieren die Berufsbildenden. Dies würde dann im Fall der Überprüfung der Vitalparameter heissen: Misst bei 5 Patienten die Vitalparameter. Die Fähigkeiten werden bei Patient 3 gezeigt.

PROBLEME MIT PKORG

Könnte man nicht ein Wartungsfenster einblenden, wenn im Pkorg ein Systemfehler auftritt?

Dies liegt leider nicht in der Hand der OdA Gesundheit Bern. Wir werden dies mit der Entwicklungsfirma «Ivaris» anschauen..

In jedem Fall wird auf OdAOrg in der Nachricht des Tages eine Nachricht eingeblendet, falls es zu einem Wartungsfenster kommt.

Definitionen für Situationen im QV

In verschiedenen Diskussionen konnten 3 Typen von Situationen definiert werden.

Typ 1 – Gesamtsituation ohne direkten Patientenkontakt

Gesamtsituationen können über den ganzen Vormittag überprüft werden. Dabei handelt es sich jeweils um Handlungskompetenzen, welche während der Prüfung mehrmalig durchgeführt werden müssen, da sie zum Tagesablauf gehören.

Zum Beispiel: Handlungskompetenz H 2

Typ 2 – Gesamtsituation mit verschiedenen Patientensituationen

Dabei wird die Tätigkeit mehrfach durchgeführt. Bei allen Durchführungen werden Vor- und Nachbereitung, übergeordnete Kompetenzen wie auch das WWWS-Raster überprüft. Jedoch werden Fähigkeiten und Haltungen nur bei einer Durchführung überprüft.

Zum Beispiel: Handlungskompetenz D1

Typ 3 – Gesamtsituation mit einer Patientensituation

Bei der gewählten Handlungskompetenz wird die Tätigkeit einmal bewertet und beurteilt

Bei einer weiteren Durchführung wird die Handlungskompetenz nicht mehr beurteilt.

Beispielhafte Situation: Die Körperpflege bei Patient X wird durchgeführt. Im Anschluss wird eine Mobilisation bei Patientin Z gemacht, bei welcher auch noch eine Körperpflege gemacht wird.

Beurteilung Körperpflege bei Patient X. Beurteilung Mobilisation bei Patientin Z.

Zum Beispiel: Handlungskompetenz B1 und B2

Welche Handlungskompetenz gehört zu welchem Typ Gesamtsituation?

Typ 1: G1, G2, H2, H4, H5
Typ 2: D1, D2, D3, D4, D5, D6, D7 F2,
Typ 3: B1, B2, B3, B4, B5, B6, C2, C3, C4, C5, F1, F3, H1, H3

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